BILDUNG IN BEVERUNGEN
WILLKOMMEN IM WESERBERGLAND

Tarif bleibt aktiv

4 Prozent - und ein Extraplus für Auszubildende


Mit diesen Forderungen bleibt die IG Metall mit Blick auf die Tarifrunden 2021 auch weiterhin im Aktionsmodus - aktuell geht es diesmal um das Kfz-Handwerk.

Mit einer Aktionswoche versuchen derzeit Tausende von Beschäftigten durch gezielte Warnstreikaktionen Bewegung in die Verhandlungen zu bekommen. Dazu berichtet igmetall.de ausführlich aus verschiedenen Regionen - und die Kolleg*innen bleiben auch weiterhin am Ball.

Eine Ohrfeige für die Beschäftigten
In den Tarifverhandlungen des KFZ-Handwerks haben die Arbeitgeber bislang nichts angeboten - im wahrsten Sinne des Wortes: Nullkommanull. Gar keine Lohnerhöhung. Wegen der Einbrüche durch Corona.

Tatsächlich haben die meisten Kfz-Beschäftigten trotz Corona bis auf wenige Kurzarbeitsphasen voll gearbeitet, in der Werkstatt mit Maske und Abstand, im Verkauf im Homeoffice.

Dazu kommt die Transformation durch die Elektroautos: "Ihr sollt Diesel, Hybrid und vollelektrisch können. Dafür habt Ihr auch eine Anerkennung verdient", erklärt Dirk Schulze, Erster Bevollmächtigter derIG Metall Hannover, in seiner Demo-Rede beim Aktionstag in Hannover. "Fragt Eure Arbeitgeber, ob die das ernst meinen, mit dem Angebot von Nichts."

Die Kfz-Beschäftigten sind sauer
Zurecht! "Die Arbeitgeber wollen nicht mal verhandeln", schimpft einer. "Was bleibt uns anderes als zu streiken und zu demonstrieren." "Die 4 Prozent haben wir verdient", erklärt eine Beschäftigte, die im Kundenbereich bei MAN arbeitet. "Durch Corona hatten wir doppelte Belastungen, mussten mit Masken und Abstand arbeiten, mit erhöhtem Gesundheitsrisiko".